Skip to main content

Skiunfälle vorbeugen – mit diesen einfachen Pisten Regeln gelingt’s

Ski- und Snowboardfahren sind nach wie vor eine der beliebtesten Wintersportarten. Da es aufgrund verschiedenster Ursachen aber leider immer wieder zu Skiunfällen kommt, sollte man sich vorher unbedingt die Pistenregeln durchlesen und etwaige Gymnastikübungen zum Muskelaufbau machen.

Wie verhält man sich auf der Piste und welche „Verkehrsregeln“ gibt es?

Pistenregel Nr. 1: Gegenseitiges Acht geben

Die erste und wichtigste Regel für eine unfallfreie Fahrt lautet: Das egoistische Denken abzuschalten und Rücksicht auf andere Mitfahrer zu nehmen – man ist nicht der Einzige auf der Piste!

Einmalige Erfahrungen beim SkifahrenDie Wahl der Fahrspur und Geschwindigkeit müssen vom herunterkommenden Fahrer so gewählt werden, dass der vor ihm Fahrende nicht gefährdet wird. Wie schnell man fahren kann hängt vom eigenen Können ab. Auch hier gilt sich nicht zu überschätzen.

Richtiges Überholen mit geeignetem Abstand ist ebenfalls wichtig. Des Weiteren sollte man das Bremsen an unübersichtlichen Stellen vermeiden, außer es handelt sich um eine Notbremsung.

Hält man sich daran, kann ein Skiunfall verhindert und die Fahrt in vollen Zügen genossen werden.

Sollte jemand wider Erwarten verunglücken ist in jedem Fall zu helfen und der Notruf zu verständigen – daher ist es ratsam immer ein Mobiltelefon bei sich zu haben.

Pistenregel Nr. 2: Kein Alkohol

Nach einer Fahrt auf den Skiern bzw. dem Snowboard lockt es viele in eine der unzähligen Skihütten, um sich dort kurz zu erholen oder aufzuwärmen. Einige von ihnen gönnen sich dabei das ein oder andere alkoholische Heißgetränk und übersehen dabei, wann es genug ist. Leicht bis stark alkoholisiert begeben sie sich zurück auf die Piste, um noch eine letzte Runde hinunterzufahren. Dass man sich dadurch nicht nur selbst sondern auch andere gefährden könnte, daran denken die wenigsten. Hier gilt die gleiche Regel wie beim Autofahren – wer zu viel trinkt, der sollte darauf lieber verzichten. Bevor ein Skiunfall passiert und man sich strafbar macht, lieber den Rausch ausschlafen und am nächsten Tag sicher weiterfahren. Alkoholtestgeräte* geben im Zweifelsfall Gewissheit.

Pistenregel Nr. 3: Aller Anfang ist schwer

Die richtigen Kinderski erleichtern das Erlernen des SkifahrensUngeübte Fahrer oder welche, die noch nie oder schon lange nicht mehr gefahren sind, sollten sich vorerst nicht auf die größte und steilste Piste wagen. Selbstüberschätzung führt meistens zu unnötigen Skiunfällen und sorgt dafür, dass man sich danach eventuell gar nicht mehr auf die Bretter traut. Besser man startet unten auf den kleineren Pisten, welche extra für solche Fälle errichtet wurden, und kann sich dann, wenn man sich dafür bereit fühlt, nach oben arbeiten. Der Besuch einer Skischule ist in jedem Fall anzuraten – falscher Scham oder auch ein falscher Stolz sind hier aber fehl am Platz. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – die einen starten früher, die anderen etwas später.

Pistenregel Nr.4: Auf der Piste bleiben

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie es ist, am Schnee neben der gesicherten Piste hinunter zu schlittern, dem sei gesagt, dass es nicht nur äußerst gefährlich, sondern auch verantwortungslos ist. Die Pisten werden nicht umsonst jeden Tag mit speziellen Geräten aufbereitet, um sie fahrbereit zu machen. Außerhalb dieser gesicherten Strecken ist die Wahrscheinlichkeit, aufgrund von unterschiedlichsten Faktoren zu verunglücken, enorm.

Pistenregel Nr. 5: Die richtige Ausrüstung

Wer sicher unterwegs sein will, der sollte sich immer um die richtige Ausrüstung kümmern. Es hilft einem nichts die oder der Schönste am Brett zu sein, wenn der Helm beispielsweise zu locker sitzt.

Skifahrer vs. Snowboardfahrer

Auch Snowboarder brauchen warme Ausrüstung im SchneeDas Snowboardfahren erfreut sich in den letzten Jahren an immer größer werdender Beliebtheit. Während man beim Skifahren auf zwei Brettern fährt, muss man das Gleichgewicht beim Snowboarden* auf einem Brett halten.

Wer im Skifahren geübter ist, tut sich eventuell beim Snowboarden leichter, kann dies aber auch ohne vorherige Kenntnisse in den dafür vorgesehenen Schulen erlernen und mit etwas Übung zum Snowboardprofi schlechthin werden.

Kommt es zu einem Unfall sind hier Skifahrer womöglich im Vorteil, da sich die Bindung löst, wohingegen die Füße beim Snowboard fixiert sind.

Tipp: Die Regeln sind aber für beide Gruppen die gleichen und sollten in jedem Fall beachtet werden.

Skiunfälle vorbeugen durch entsprechende Gymnastik

Das A und O beim Skifahren ist eine entsprechende Kondition – Laufen oder Rad fahren helfen dabei diese zu verbessern. Im Winter empfiehlt es sich zusätzlich die Sportarten Nordic Walking* oder Langlaufen auszuüben, da hier die gleichen Muskelgruppen wie beim Skifahren trainiert werden. Allgemein sollte man sich aber auch unterm Jahr entsprechend bewegen, wie zum Beispiel im Sommer beim Roller skaten.

Will man verschiedene Übungen in den Alltag einbauen, gibt es hierfür unzählige Möglichkeiten:

  • beim Bügeln abwechselnd auf einem Bein stehen,
  • beim Zähneputzen auf einem Polster stehen oder auch
  • beim Spaziergang auf einem Baumstamm balancieren.

All das steigert den Gleichgewichtssinn ohne große zusätzliche Anstrengung.

Vor der Fahrt auf den Skiern oder dem Snowboard unbedingt die Muskeln dehnen und aufwärmen. Die Gefahr durch eine Überdehnung wird somit verringert und garantiert maximalen Fahrspaß.

Wer sich beim Skifahren in Zukunft an diese einfachen Regeln hält, der hat im Normalfall nichts zu befürchten und kann die Fahrt entspannt genießen.


Ähnliche Beiträge