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So stellen Sie Ihre Skibindung richtig ein!

Bestimmt wissen Sie selbst als Wintersportler, dass es sich bei der Skibindung Einstellung um eine Gratwanderung handelt. Wenn Sie nämlich die Bindung Ihrer Skier zu fest einstellen, löst sich die Bindung bei einem Sturz nicht aus. Ist die Skibindung hingegen zu locker eingestellt wird, verlieren Sie Ihre Skier sogar während der Fahrt. Nun Fragen auch Sie sich eventuell, wie Sie Ihre Ski in Hinsicht auf die Bindung richtig einstellen.

Service im Fachgeschäft

Als erstes sollten Sie sich dafür entscheiden, ob Sie wirklich selbst die Bindung einstellen wollen oder dies lieber von einem Fachgeschäft machen lassen. Normalerweise ist dies nämlich ein Teil vom Service. Vor allem dann, wenn Sie den Belag oder Ihre Kanten richten lassen, können Sie gleich die Bindung einstellen lassen. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle, wenn es um die Härte der Bindungseinstellung geht. Dazu gehören:

  • Beschaffenheit des Unterschenkels
  • Fahrkönnen beim Skifahreren
  • Tempo
  • Körpergröße
  • Gewicht

Diese individuellen Werte müssen für die richtige Einstellung Ihrer Ski Bindung berücksichtigt werden.

Die richtige Skibindung entscheidet oft allesMeistens stellt das Fachgeschäft Ihre Skibindung ein bisschen leichter ein, so dass sich die Skier beim Fahren früher auslösen, wenn es zu Stürzen kommt. Überprüfen Sie daher Ihre Einstellung noch einmal genau, bevor Sie planen, mit Ihren Skiern zu springen oder die Buckelpiste zu bestreiten. Ansonsten kommt es zu einer unliebsamen Überraschung.

Haben Sie gewusst, dass der Schutz für die Garantie des Fachgeschäftes erlischt, sobald Sie Ihre Einstellung für die Skibindung selbst verändern? Wenn Sie Ihre Skibindung falsch einstellen, ist das Fachgeschäft nicht mehr haftbar. Wurde hingegen das Fachgeschäft für Ihre Einstellung beauftragt und war diese falsch, ist das Geschäft sehr wohl haftbar. Grundsätzlich wird es für Sie allerdings immer schwer sein, dies nachzuweisen.

Tipps und Tricks

Auf alle Fälle ist es nötig, dass Sie Ihre eigenen Skischuhe verwenden, wenn Sie Ihre Bindung selbst einstellen wollen. Die Schale für diese Skischuhe ist nämlich oft unterschiedlich, auch dann, wenn es sich um dieselbe Größe für Ihre Skischuhe handelt. Es kann tatsächlich sein, dass ein Skischuh mit der Größe 42 in eine Bindung passt, aus einer anderen Bindung jedoch herausrutscht. Deshalb müssen Sie die Größe für die Bindung so einstellen, dass sich diese ohne Druck schließt. Der Skischuh sollte bei geschlossener Bindung nicht rutschen können.

Der Wert Z

Orientieren Sie sich für die richtige Skischuheinstellung am so genannten Z Wert. Der Z Wert stellt sich aus folgenden Parametern zusammen:

  • Skifahrertyp
  • Sohlenlänge des Skischuhs
  • Alter
  • Körpergröße
  • Körpergewicht

Den Z Wert ermitteln

Ein guter Schal ist stylisch und hält angnehm warm ohne zu kratzenSie haben zwei Möglichkeiten, um den Z Wert selbst zu ermitteln. Entweder verwenden Sie die so genannte Tibia-Messung am Schienbeinkopf oder ziehen die Gewichtsmethode hinzu. Sie messen die Breite vom Schienbeinkopf und rechnen mit den anderen Werten und Faktoren hoch. Bei der so genannten Gewichtsmethode spielt hauptsächlich das Körpergewicht* eine Rolle. Trotzdem werden auch die anderen Parameter berücksichtigt.

Im Internet können Sie nachprüfen, ob Sie Ihre Skibindung korrekt eingestellt haben und ob sich die Sicherheitsbindung auch im Fall der Fälle auslöst. Die Festigkeit dafür können Sie testen. Stellen Sie sich bitte mit einem Fuß in die Bindung und fragen Sie einen Freund um Hilfe, dieser sollte gegen den Schuh treten. Wenn sich die Bindung bei einem leichten Tritt bereits auslöst, ist sie zu locker eingestellt. Bleibt die Bindung jedoch bei einem starken Tritt trotzdem geschlossen, ist sie höchst bescheinigt zu fest. Ein Fachgeschäft kann allerdings jederzeit Auskunft über den so genannten Z Wert erteilen.

Ermittlung des Fahrertypen

Grundsätzlich gibt es drei Unterteilungen des so genannten Fahrertypen für den errechneten Z Wert der Bindungseinstellung:

  • Anfänger
  • Fortgeschrittene
  • Könner

Einmalige Erfahrungen beim SkifahrenAnfänger sind meistens mit einem langsamen bis mäßigen Tempo unterwegs und suchen sich Gelände, die entweder leicht bis mäßig ausfallen. Der Fahrstil beim Skifahreren eines Anfängers ist eher vorsichtig und sanft. Sollten Sie zu dieser Variante gehören, ist es wichtig, dass sich Ihre Skibindung eher früher auslöst. Etwas anders sieht die Sache bei fortgeschrittenen Skifahrern aus, diese haben einen so genannten Mittelwert. Wenn Sie hingegen ein schnelles Tempo wählen und das Gelände für das Skifahren mittel bis steil bevorzugen, zählen Sie höchstwahrscheinlich zu den Könnern. Sie fahren relativ aggressiv? Dann sollten Sie auf alle Fälle darauf achten, dass sich die Skibindung keinesfalls zu früh auslöst, damit es bei Ihrer sportlichen Fahrweise zu keinen Unfällen kommt. Denken Sie daran, dass eine fehlerhafte Einstellung bei der Skibindung lebensgefährlich sein kann. Es empfiehlt sich daher, abschließend einen professionellen Check zu machen. Diesen führt jedes Fachgeschäft für Skiausrüstungen für Sie gerne durch.

Typische Irrtümer

Auch dann, wenn Sie mit kurzen Skiern Ihre Schwünge kraftsparend setzen wollen oder vielleicht gerne im Tiefschnee fahren, sollten Sie sich in Hinsicht auf das Thema Skibindung einstellen gut informieren, damit es zu keinem Unfall kommt. Vorrangig gilt es also nicht, dass der Skischuh fest sitzt. Hätten Sie gedacht, dass beinahe jeder fünfte Ski-Unfall auf eine fehlerhafte Ausrüstung zurückzuführen ist? Es empfiehlt sich daher, sich ernst mit dem Thema Skibindung einstellen auseinanderzusetzen. Auch dann, wenn Sie es als sehr verlockend empfinden, die neuen Skier von Ihrem Kumpel einmal zwischendurch auszuprobieren, sollten Sie die Finger davon lassen, denn die Skibindung müssen Sie individuell jedes Mal einstellen. Ihr Freund hat nämlich ganz andere Werte, als Sie.


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